Der Schweizer Arzneimittelhersteller Novartis startete nicht als einzelnes Unternehmen. Es entstand 1996 aus der Fusion der beiden konkurrierenden Pharmariesen Ciba und Sandoz. Ciba war bereits zuvor mit Geigy zur Ciba-Geigy fusioniert. Sandoz brachte neben seiner pharmazeutischen Sparte auch seine eigene Tradition in den Bereichen Chemie, Landwirtschaft und Ernährung ein. Das daraus resultierende Unternehmen entwickelte sich schnell zu einer wichtigen Kraft im globalen Gesundheitswesen.
Novartis produziert und vertreibt eine breite Palette von Arzneimitteln. Das Portfolio umfasst Generika für häufige Erkrankungen. Darüber hinaus werden Augenpflegeprodukte und Verbrauchergesundheitsartikel hergestellt. Das sind Dinge, die man rezeptfrei kaufen kann. Das Unternehmen konzentriert sich auch stark auf verschreibungspflichtige Arzneimittel. Forschung und Entwicklung machen einen Großteil des Umsatzes aus.
Im Jahr 2002 unternahm Novartis einen konkreten Schritt in der medizinischen Forschung. Es richtete eine Ethikkommission ein. Dieses Gremium wertet Studien mit menschlichen Stammzellen aus. Mit diesem Schritt wurde den wachsenden Bedenken hinsichtlich der ethischen Implikationen einer solchen Forschung Rechnung getragen. Der Ausschuss prüft Vorschläge, um sicherzustellen, dass sie strengen Standards entsprechen. Diese Struktur hilft dem Unternehmen, sich in umstrittenen wissenschaftlichen Gebieten zurechtzufinden.


















