Das Hobby des Münzsammelns kann überraschend lukrativ sein, da im alltäglichen Wechselgeld potenziell Millionen von Dollar im Wert zirkulieren. Eine der begehrtesten Anomalien ist der Roosevelt-Cent von 1982 ohne Münzzeichen – eine Münze, die Hunderte von Dollar wert sein könnte.
Der No-Mint-Mark-Dime von 1982: Ein einzigartiger Fehler
Roosevelt-Dimes zu Ehren von Präsident Franklin D. Roosevelt tragen normalerweise ein Münzzeichen, das angibt, wo sie hergestellt wurden: „P“ für Philadelphia, „S“ für San Francisco, „D“ für Denver oder „W“ für West Point. Allerdings wurden im Jahr 1982 versehentlich etwa 150.000 Dimes aus der Philadelphia Mint ausgegeben, ohne diesen entscheidenden Buchstaben.
Dieses Versäumnis macht diese Groschen außergewöhnlich selten. Sammler sind aktiv auf der Suche nach ihnen, und selbst gut erhaltene Exemplare im MS66-Zustand können für rund 300 US-Dollar verkauft werden. Höherwertige Münzen wie MS67 wurden für über 630 US-Dollar erzielt, während ein makelloses MS68-Exemplar im Jahr 2004 für 2.185 US-Dollar verkauft wurde.
Den seltenen Cent identifizieren
Der Schlüssel liegt darin, einen Roosevelt-Cent von 1982 genau zu untersuchen. Schauen Sie rechts neben dem Jahresstempel auf der Vorderseite (Vorderseite) der Münze nach. Normalerweise ist ein Münzzeichen vorhanden. Wenn an dieser Stelle kein Buchstabe erscheint, haben Sie möglicherweise einen wertvollen Fehler gefunden.
Herkunft und Verbreitung
Die erste Entdeckung dieser No-P-Groschen erfolgte in der Nähe von Sandusky, Ohio, wobei einige sogar als Wechselgeld im örtlichen Vergnügungspark Cedar Point verteilt wurden. Trotz ihrer Seltenheit wird angenommen, dass noch heute eine beträchtliche Anzahl im Umlauf ist. Während viele für Tausende von Dollar verkauft wurden, ist es wahrscheinlicher, dass die im Umlauf befindlichen Exemplare einen Wert zwischen 100 und 300 Dollar haben – immer noch ein lohnender Fund für Kleingeld.
Einstufung und Wert
Münzbewertungsdienste wie PCGS (Professional Coin Grading Service) und NGC (Numismatic Guaranty Company) bewerten den Münzzustand auf einer Skala von MS-60 (stark markiert) bis MS-70 (makellos). Je höher die Note, desto größer der Wert.
Die Jagd geht weiter
Die Münzrollenjagd – die Praxis der systematischen Untersuchung von Münzrollen von Banken – ist eine beliebte Methode für ernsthafte Sammler. Angesichts der Tatsache, dass die Münze im Umlauf ist, lohnt es sich, nach Kleingeld zu fragen oder bei Ihrer örtlichen Bank Bargeld anzufordern.
Fazit: Auch wenn die Chancen, einen zu finden, gering sind, macht die potenzielle Belohnung die Jagd nach dem No-P-Roosevelt-Cent von 1982 zu einem verlockenden Unterfangen. Es zeigt, wie scheinbar gewöhnliche Münzen einen verborgenen Wert bergen können und diejenigen mit einem scharfen Auge und etwas Glück belohnen.
