Die BMW-Zentrale befindet sich in München. Das ist der Anker. Die Marke ist für Sportlimousinen und Motorräder bekannt. Es ist einer der bekanntesten Namen in der globalen Automobilgeschichte. Aber diese Bekanntheit war nicht garantiert.
Das Unternehmen wurde 1916 gegründet. Es hieß Bayerische Flugzeug-Werke. Sie bauten Flugzeugmotoren. Im Juli 1917 änderte sich der Name in Bayerische Motoren Werke. Daher kommt BMW. Sie begannen in den 1920er Jahren mit der Herstellung von Motorrädern.
Sie traten 1928 in den Automobilmarkt ein. Ihre frühen Arbeiten waren ernst. Das R32-Motorrad stellte einen Geschwindigkeitsweltrekord auf. Dieser Rekord hielt bis 1937. Während des Zweiten Weltkriegs baute BMW die ersten Triebwerke für Düsenflugzeuge. Die Luftwaffe nutzte sie.
Nach dem Krieg wurde es chaotisch. Das Unternehmen versuchte, auf dem Kleinwagenmarkt zu konkurrieren. Es ist fehlgeschlagen. Volkswagen hatte die kompakten, preiswerten Autos. BMW konnte nicht mithalten. 1959 stand das Unternehmen kurz vor dem Bankrott. Die Manager planten den Verkauf an Daimler-Benz.
Dann änderte sich alles.
Herbert Quandt, ein deutscher Unternehmer, erwarb eine Mehrheitsbeteiligung. Das rettete das Unternehmen. BMW stellte die 700er-Serie vor. Es war ein Erfolg. Sie folgten mit dem Modell 1500. Das war auch erfolgreich.
Gleichzeitig wurden neue Motorräder herausgebracht. Besonders beliebt wurden sie in den Vereinigten Staaten.
Das Unternehmen stabilisierte sich. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts entwickelte es sich zu einer Premium-Automobilmarke.
Später gab es Stolpersteine. 1994 versuchte BMW, als SUV-Unternehmen Marktanteile zu gewinnen. Sie kauften die Rover Group. Sie haben durch diesen Deal etwa 4 Milliarden US-Dollar verloren. Im Jahr 2000 verkauften sie die Marke Land Rover an Ford. Das war ein kostspieliger Ausstieg.
Aber andere Schritte funktionierten. Sie brachten 2001 den britischen MINI neu auf den Markt. Das war ein Hit. Im Jahr 2003 erwarben sie Rolls-Royce. Eine weitere britische Marke schloss sich dem Kreis an.
Die Familie Quandt hält weiterhin einen bedeutenden Anteil. Sie sorgen seit über einem Jahrhundert dafür, dass das Licht anbrennt.
Warum scheiterten die ersten Verkaufspläne? Quandts Intervention stoppte den Verkauf. Es hat die Flugbahn verschoben.
Was ist mit den Ausfällen? Der Kauf der Rover Group ist der große. Es war ein strategischer Fehler. Es hat Milliarden gekostet. Die erwartete SUV-Dominanz blieb aus.
Hat die Einführung von MINI die moderne Ära des Unternehmens gerettet? Es hat auf jeden Fall geholfen. Es bot eine neue Einnahmequelle. Dadurch wurde die Reichweite der Marke auf ein anderes Marktsegment ausgeweitet.
Die Geschichte ist lang. Von Flugzeugmotoren bis hin zu Autos. Vom Nahtod zur globalen Dominanz. Die Familie Quandt war der rote Faden.
Es bestehen weiterhin Risiken. Der Markt verändert sich. Der Wettbewerb ist hart. Aber das Fundament ist solide. Oder es war. Die Zahlen zeigen die Siege und die Niederlagen. Die Geschichte geht weiter.


















