Intelligente Steuerplanung endet nicht mit der Pensionierung. Tatsächlich wird es noch wichtiger, wenn das Einkommen fest ist und die Möglichkeiten zur Finanzierung begrenzt sind. Das Versäumnis wichtiger Steuerstrategien kann zu dauerhaftem finanziellen Bedauern führen. Hier sind vier Schritte, die Finanzplaner sagen, dass Rentner sie oft übersehen:
Roth Conversions: Schlagen Sie die RMDs
Die Umwandlung traditioneller IRAs und 401(k)s in Roth IRAs ist eine wirksame Strategie, insbesondere bevor die erforderlichen Mindestausschüttungen (RMDs) im Alter von 73 Jahren beginnen. Der Schlüssel? Zeitplan.
Der Finanzberater Josh Kaplan erklärt, dass viele Rentner bereits über Sozialversicherungseinkommen verfügen, wenn RMDs in Kraft treten, was sie in höhere Steuerklassen drängt. Die strategische Umwandlung von Geldern vor dem 73. Lebensjahr kann die Steuerbelastung minimieren. Der umgerechnete Betrag ist im Voraus zu versteuern, allerdings oft zu einem niedrigeren Satz als später für Rentner. Darüber hinaus können Roth-Konvertierungen dazu beitragen, die Medicare-Prämienzuschläge zu senken, indem sie künftige Einnahmen niedriger halten.
Qualifizierte Spenden für wohltätige Zwecke: Spenden maximieren
Viele Rentner verpassen erhebliche Steuervorteile, weil sie keine qualifizierten Wohltätigkeitsausschüttungen (Qualified Charitable Distributions, QCDs) nutzen. Nach dem 70. Lebensjahr können Sie direkt von einer IRA vor Steuern an eine qualifizierte Wohltätigkeitsorganisation spenden, ohne das steuerpflichtige Einkommen zu erhöhen. Dies ist weitaus besser, als eine Ausschüttung vorzunehmen und dann zu spenden, da letzteres zu Ihrem steuerpflichtigen Einkommen beiträgt.
Der Finanzplaner Chad Gammon weist darauf hin, dass viele Senioren Ausschüttungen vornehmen, nur um das Geld später zu spenden, sodass Steuerersparnisse auf dem Spiel stehen. QCDs sind eine direkte und effiziente Möglichkeit, Wohltätigkeitsorganisationen zu unterstützen und gleichzeitig Ihre Steuerlast zu reduzieren.
Steuereffiziente Anlagen: ETFs vs. Investmentfonds
Rentner unterschätzen häufig die Auswirkungen der Anlagestruktur auf die Steuern. Exchange Traded Funds (ETFs) sind im Allgemeinen steuereffizienter als herkömmliche Investmentfonds. ETFs generieren tendenziell weniger Kapitalgewinnausschüttungen, sodass Sie eine bessere Kontrolle über das zu versteuernde Einkommen haben.
Auch wenn eine vollständige Portfolioumschichtung möglicherweise nicht erforderlich ist, kann die selektive Einbeziehung von ETFs – insbesondere neben Spenden für wohltätige Zwecke – zu langfristigen Steuervorteilen führen.
Strategische Abhebungen: Ein koordinierter Ansatz
Eine gut geplante Rückzugsstrategie ist von entscheidender Bedeutung. Durch die Kombination von steuerpflichtigem, steuerbegünstigtem und steuerfreiem Vermögen können Rentner das steuerpflichtige Jahreseinkommen kontrollieren. Dabei geht es nicht nur um die Minimierung der Steuern; Es schützt auch vor höheren Medicare-Prämien (IRMAA) und stellt die Berechtigung für Abzüge wie den erweiterten Seniorenabzug sicher.
„Eine koordinierte Strategie macht den Unterschied zwischen einem komfortablen Ruhestand und unerwarteten Steuerbelastungen aus“, sagt Gammon.
Fazit: Eine proaktive Steuerplanung im Ruhestand ist keine Option. Diese Maßnahmen können Ihre Steuerschuld erheblich reduzieren, Ihr Einkommen sichern und eine sicherere finanzielle Zukunft gewährleisten. Sie zu ignorieren kann ein kostspieliger Fehler sein.














